Der gesamte Luftverkehr Deutschlands verbrauchte im Jahr 2015 rund 8,5 Millionen Tonnen Kerosin oder Flugturbinenkraftstoff. Von diesen 8,5 Millionen Tonnen entfielen 38 % auf den Frachtverkehr, so dass gut 5,27 Millionen Tonnen für den Transport von Passagieren benötigt wurden. Dabei wurden in diesem Jahr 194,4 Millionen Passagiere befördert. Der weitaus größte Teil dieser Passagiere, fast 90 %, flog ins Ausland. Im Durchschnitt verbrauchte jede/r einzelne Passagier/in pro 100 Kilometer im Jahr 2015 etwa 3,6 Liter Kerosin.

Bombardier Challenger 604

Wie viel verbraucht ein Privatjet?

Technisch gesehen ist ein Privatjet mit Flugzeugen für den Linien- oder Charterverkehr identisch. In der Regel besteht der Unterschied zwischen einem Privatjet und einer Linienmaschine meist in der Ausstattung und der maximal möglichen Anzahl an Passagieren. Dabei ist der Verbrauch eine rechnerische Größe, bei der viele verschiedene Faktoren einzubeziehen sind. Grundsätzlich gilt auch für den Privatjet das gleiche wie für Flugzeuge gleicher Bauart im Linienverkehr: je höher die Auslastung, desto geringer der Verbrauch pro Passagier. Allerdings besitzt der Privatjet einen entscheidenden Vorteil gegenüber Linien- und Chartermaschinen im kommerziellen Luftverkehr und der besteht in der weitaus größeren Planungsfreiheit bei der Festlegung der Route.

Hier kommen Faktoren ins Spiel, die neben der Auslastung ebenso wichtig für den Verbrauch sind. Meist werden für Privatjetflüge Modelle gewählt, die 4 bis 12 Passagiere aufnehmen können. Dabei handelt es sich um Maschinen, die in Bezug auf die Reichweite und die Flughöhe mit größeren Flugzeugen mithalten können, aber dank der geringeren Abmessungen bei hoher Motorleistung wesentlich kürzere Start- und Landebahnen benötigen, was die Auswahl an zur Verfügung stehenden Flughäfen deutlich vergrößert, zumal Privatjets nicht an Flugpläne gebunden sind.

Ein weiterer Faktor zugunsten des Privatjets bezüglich des Verbrauchs sind Wartezeiten in der Start- und Landephase. Bei Linienmaschinen ist es keine Seltenheit, das die Flugzeuge mitunter eine halbe Stunde bei laufenden Turbinen kurz vor der Startbahn darauf warten, das „Go“ vom Tower zu erhalten und ebenso kurz vor der Landung Warteschleifen drehen müssen, weil die Landebahn überlastet ist. Das alles schlägt sich auf den Verbrauch nieder. Mit einem Privatjet besteht diese Problematik nicht. Ein Privatjet mit vielleicht 5 Passagieren an Bord kann dank verhältnismäßig hoher Motorisierung und freier Routenplanung verbrauchsmäßig günstiger fliegen als eine größere Linienmaschine mit vielleicht 80 Passagieren mit fester Bindung an die Route sowie Start- und Zielflughafen.

Gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen?

Im Bereich der Privat- und Businessjets herrscht bei den verschiedenen Herstellern ein immerwährender Konkurrenzkampf. Dieser Konkurrenzkampf wird vor allem auf der Ebene des Verbrauchs ausgetragen, dem wichtigsten Faktor bezüglich der Wirtschaftlichkeit eines Flugzeuges. Tatsächlich hat sich der durchschnittliche Verbrauch der Flugzeuge in den zurückliegenden 30 Jahren halbiert. Dabei spielt die Kombination von Triebwerk und Flugzeug eine sehr wichtige Rolle. Zusammengefasst sind jedoch die Unterschiede zwischen Modellen des gleichen Baujahrs und der gleichen Leistungsparameter nicht wesentlich. Je älter ein Privatjet ist, desto höher ist sein Verbrauch im Verhältnis zu gleichwertigen Maschinen jüngeren Datums. Hier wird in Zukunft noch einiges passieren, denn die Entwickler arbeiten längst an Privatjets mit alternativen Antrieben wie E-Motoren oder Wasserstoff-Brennstoffzellen.

Verbrauch Kurzstrecke – Langstrecke

Flugstrecke

Den geringsten Verbrauch hat ein Flugzeug während eines Fluges in der vorgesehenen Reiseflughöhe. Das ist vergleichbar mit der Richtgeschwindigkeit 130 km/h bei Autos auf der Autobahn. Davor jedoch muss die Start- und danach die Landephase bewältigt werden. Vor allem die Startphase eines Flugzeuges ist verbrauchsintensiv. Da aber diese Startphase sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflügen immer gleich ist, wird bei einem Langstreckenflug im Verhältnis der zurückgelegten Kilometer oder Flugmeilen weniger Kerosin verbraucht als auf der Kurzstrecke.

Was aber ist bei Flugzeugen eine Kurz- oder eine Langstrecke? Im Luftverkehrswesen werden üblicherweise Strecken unter 2500 Kilometer Luftlinie als Kurzstrecke definiert, wobei die maximale Reichweite und Flughöhe des jeweiligen Flugzeugtyps auch Einfluss auf den Verbrauch nehmen kann, ebenso wie die Route und das Wetter. Insofern ist bei der Auswahl eines Privatjets für eine Kurzstrecke eine leichte „Überdimensionierung“ nicht unbedingt ein Fehler, denn letztlich führt die größere Triebwerksleistung so auf der Kurzstrecke zu einem geringeren Verbrauch, da in der Startphase weniger Kerosin mitgeführt werden muss und das Ziel schneller erreicht wird.

Warum die Deutsche-Privatjet wählen, wenn es um Ökonomie geht?

So wie das Flugverkehrswesen in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, so ist die Deutsche-Privatjet in dieser Zeit mitgewachsen. Als lizenzierter Flugfrachtführer ist das Unternehmen beständig mittendrin in der Entwicklung von Flugzeugen für den privaten Luftverkehr und kann dank seines weltweiten Netzwerkes jederzeit auf moderne, verbrauchsarme Maschinen zugreifen. Das schlägt sich nicht nur in einer günstigen Preispolitik nieder, sondern ebenso in einem ausgeprägten Verständnis für die Umwelt und die Nachhaltigkeit. Das Flugzeug und damit auch der Privatjet ist das sicherste und zugleich auch eines der verbrauchsgünstigsten Verkehrsmittel der Welt, wenn so wie bei der Deutsche-Privatjet auf die Ökonomie der zur Verfügung stehenden Flotte geachtet wird.

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