Die Freiheit über den Wolken, die einsetzende Entspannung und vielleicht auch der Reiz des Verbotenen? Eine Flugreise kann durchaus die Lust anfachen, doch Sex im Flugzeug bleibt aufgrund der Umstände eine Seltenheit. Wer sich dennoch traut, wird im sprichwörtlichen Sinn Mitglied im Mile High Club. Doch was hat es damit auf sich?

Bombardier Learjet 35

Was ist der Mile High Club?

Der Mile High Club ist die inoffizielle Gemeinschaft alle Menschen, die schon Sex in einem fliegenden Flugzeug hatten. Es handelt sich natürlich nicht um einen tatsächlichen Club und es gibt auch keine Mitgliedsbeiträge und -ausweise, ein Hauptquartier oder einen Clubvorstand.

Der Sex über den Wolken erfreut sich zumindest als Fantasie großer Beliebtheit. Von Zeit zu Zeit landen Mitglieder des Mile High Club sogar wegen ihrer Ausschweifungen in den Schlagzeilen, wie zum Beispiel der britische Schauspieler Ralph Fiennes (bekannt aus den Harry-Potter- und James-Bond-Filmen), dessen Sexualpartnerin anschließend genüsslich mit der Presse über Details plauderte. Doch die wenigsten potenziellen Mitglieder setzen ihre Fantasie überhaupt in die Tat um.

Sex im Linienflugzeug – oft eine unbequeme Angelegenheit

Das liegt sicherlich auch daran, dass Sex im Linienflugzeug kaum diskret möglich ist und auch andere Faktoren dagegensprechen. Was man nämlich nicht vergessen sollte: Sex an einem öffentlichen Ort ist als Erregung öffentlichen Ärgernisses strafbar – und das nicht unbedingt nach den verhältnismäßig laxen westeuropäischen Gesetzen. In einem Flugzeug gilt das Recht des Landes, in dessen Luftraum es sich aktuell befindet. Fliegt es gerade über dem offenen Meer, ist ausschlaggebend, wo die Airline registriert ist. Da in zahlreichen Ländern dieser Welt die Strafen für öffentlichen Sex wesentlich härter ausfallen als in Westeuropa, sollten Sie kein Risiko eingehen.

Sollte Sie all das nicht abschrecken, stellt sich die Frage nach dem geeignetsten Ort:

  • Der Klassiker ist wohl die Flugzeugtoilette, die Sie am besten nacheinander betreten, um keine Aufmerksamkeit auf Ihr Vorhaben zu lenken. Dort sind Sie vor neugierigen Blicken geschützt. Allerdings ist die Toilette sehr beengt und unter Umständen auch recht unhygienisch. Zudem entsteht ein gewisser Zeitdruck: Sollte sich das Bordpersonal über Ihren langen Aufenthalt auf der Toilette wundern, wird ein Flugbegleiter die Tür mit einem Spezialschlüssel von außen öffnen, um einen medizinischen Notfall auszuschließen.
  • Mutigere Paare sparen sich den Weg zur Toilette und haben Sex am Platz. Natürlich ist dies nur auf Nachtflügen mit spärlicher Auslastung halbwegs diskret möglich und auch dann kann der Blick eines Mitreisenden zur falschen Zeit Ihren Ambitionen ein schnelles Ende setzen. Darüber hinaus herrscht natürlich gerade in der Economy Class eine ziemliche Enge, die nicht gerade die Lust fördert.
  • Wesentlich bequemer geht es auf Langstreckenflügen in der First Class zu. Hier schließen Paare am Abend die Tür zu ihrer Kabine, kuscheln sich in ihr eigenes Bett und genießen ihre Privatsphäre. Doch auch hier hat die Abgeschiedenheit Grenzen: Immer wieder müssen die Airlines ihre Fluggäste daran erinnern, dass die Kabinen der First Class nicht schallisoliert sind.

Abgesehen von der seltenen und für Normalverdiener unerschwinglichen First Class hält Sex in einem Linienflugzeug also selten, was die Fantasie verspricht. Aber wie sieht es im Privatjet aus?

Sex im Privatjet – komfortabel in den Mile High Club

Einige Probleme, die ein Linienflugzeug mit sich bringt, stellen sich im Privatjet nicht. Da Sie allein reisen, kann von Erregung öffentlichen Ärgernisses keine Rede sein, sofern die Tür zum Cockpit geschlossen bleibt und Sie auf Kabinenpersonal verzichten. Dadurch müssen Sie sich auch nicht in der Toilette einschließen, doch auch in vielen Privatflugzeugen ist nur wenig Platz: Die meisten Light Jets bieten nur wenige Sitzplätze und eine vergleichsweise niedrige Decke. Für die gewünschte Zweisamkeit ist das zu wenig.

Bett in luxuriösem Flugzeug

In einem Midsize Jet gestaltet sich die Situation deutlich angenehmer. Bequeme Sitze, eine höhere Decke und unter Umständen sogar eine Couch sorgen für eine recht einladende Umgebung. Dagegen sind Privatjets wie im Film, die über ein abgetrenntes Schlafzimmer mit echtem Bett verfügen, sehr selten und auch in der Miete entsprechend teuer.

Sollten Sie tatsächlich Sex im Privatjet planen, empfehlen wir Ihnen, dies im Vorfeld des Flugs anzusprechen. Einerseits möchte nicht jeder sein Flugzeug hierfür vermieten. Andererseits lässt sich dadurch die Privatsphäre auf eine Weise sicherstellen, die sich spontan nicht herbeiführen lässt. Wir helfen Ihnen gerne weiter und stelle für Sie ein einladendes Privatflugzeug bereit.

Absolutes No-Go: Sex mit der Flugbegleiterin

Egal ob im Linienflugzeug oder im Privatjet, mit einem Mythos müssen wir noch aufräumen: Ihre Flugbegleiterin (oder Ihr Flugbegleiter) steht nicht auf Sie! Flugbegleiterinnen sind Servicepersonal und es ist ihr Job, Ihnen gegenüber freundlich aufzutreten. Bitte verwechseln Sie dies nicht mit Flirten, denn die meisten Flugbegleiterinnen leben in einer festen Partnerschaft oder haben Familie. Dementsprechend gering ist ihr Interesse, von einem Fluggast angegraben zu werden. Ersparen Sie sich also die Peinlichkeit und dem Bordpersonal diese unangenehme Situation!

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wenn Sie Ihre nächste Flugreise - vielleicht sogar die Reise in den Mile High Club – im Privatjet antreten möchten, sind wir Ihr zuverlässiger Ansprechpartner. 24 Stunden täglich erwartet unser erfahrenes Team Ihren Anruf und hilft Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns:

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