Das Leben auf See ist hart: Über Wochen und Monate sind die Seeleute von ihren Familien getrennt und müssen jeden Tag schwere Arbeit verrichten, während das Schiff den Wellen und dem Wetter trotzt. Viele Schiffe sind nahezu permanent unterwegs, um ihre Missionen zu erfüllen. Damit die Besatzung frisch bleibt und sich die Matrosen im Kreis ihrer Familien erholen können, werden regelmäßige Crew-Wechsel durchgeführt. Hier geht die Crew im nächstgelegenen Hafen von Bord und fliegt in die Heimat. Zeitgleich reist die neue Crew in die Stadt, in der das Schiff aktuell vor Anker liegt, und sorgt so für einen nahtlosen Übergang.

Schiff auf dem MeerEine britische Reederei wollte einen solchen Crew-Wechsel in Sri Lanka vornehmen. Während das Versorgungsschiff in der Hafenstadt Galle ankerte, sollten 13 frische Besatzungsmitglieder aus Großbritannien eingeflogen werden. Zwölf Matrosen freuten sich darauf, die Rückreise in ihre Heimat anzutreten. Angesichts der weltweiten Restriktionen des Linienflugbetriebs durch die Corona-Pandemie entschieden sich die Verantwortlichen der Reederei für einen Gruppencharter mit der Deutschen-Privatjet.

„Fliegender Wechsel“ auf Sri Lanka

Um den Gruppencharter zwischen Aberdeen und Mattala für unsere Auftraggeber wirtschaftlich zu gestalten, planten wir für den Flug eine Embraer Legacy 650 ein. Sie konnte die Reise um die halbe Welt mit zwei Tankstopps bewältigen und garantierte einen komfortablen Flug für unsere Passagiere. Bei der Routenplanung berücksichtigten wir natürlich die aktuellen Reisebestimmungen und stellten dadurch sicher, dass sich bei der Erteilung der Landegenehmigungen keine Hindernisse ergeben würden. So war alles für einen reibungslosen Flug vorbereitet.

Am Flugtag fanden sich die Besatzungsmitglieder wie geplant morgens am Aberdeen International Airport ein. Während des knapp dreizehnstündigen Flugs konnten sich unsere Fluggäste noch einmal entspannen und ein exzellentes Catering genießen, bevor sie ihren Dienst antraten. Nach der Landung am Mattala Rajapaksa Hambantota Airport ging es für sie in einem von der Reederei bereitgestellten Bus zum Hafen von Galle.

Dort warteten die zwölf für die Rückreise vorgesehenen Matrosen bereits ungeduldig auf ihre Ablösung. Der Bus der Reederei brachte sie am nächsten Abend auf direktem Weg zum Flughafen, wo die Embraer Legacy vollgetankt und mit ausgeruhter Besatzung bereits auf sie wartete. Nach Monaten der harten Arbeit konnten unsere Passagiere endlich die Beine hochlegen und davon träumen, schon bald ihre Liebsten wiederzusehen.

Am Morgen des Folgetages war es dann so weit: Die Maschine landete pünktlich in Aberdeen, so dass einige unserer Fluggäste sich umgehend auf die Weiterreise in Ihre Heimatstädte machen konnten, während andere schon vor Ort in Aberdeen ihre Angehörigen in die Arme schließen konnten. Die Reederei bedankte sich im Anschluss an den Flug äußerst herzlich für unsere Arbeit und sprach uns ein großes Lob für unsere exzellente Arbeit aus. Sicherlich werden wir auch in Zukunft der erste Ansprechpartner sein, wenn die Reederei einen weiteren Gruppencharter benötigt.

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