Kos zählt zu den schönsten und beliebtesten Urlaubsinseln Griechenlands. Sonne und Strand, dazu die kulturelle Vielfalt und ein pulsierendes Nachtleben sprechen zahllose Touristen an. Allerdings können der Reisestress und der große Temperaturunterschied zur Heimat für gesundheitliche Risiken sorgen, zum Beispiel für eine erhöhte Gefahr von Herzerkrankungen.

Kos

Tritt dieser bedauerliche Fall ein, sind die Möglichkeiten zur Behandlung und Rehabilitation eingeschränkt: Auf Kos gibt es nur ein öffentliches Krankenhaus und eine Privatklinik. Natürlich muss die Erstbehandlung dort stattfinden, denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Doch für die Weiterbehandlung und die anschließende Reha streben viele Patienten eine Rückkehr in die Heimat an.

Von Rhodos nach Polen im Ambulanzflugzeug

So ging es auch einem Patienten aus Polen, der nach einem Myokardinfarkt in das öffentliche Krankenhaus von Kos eingeliefert wurde. Im Anschluss an die Erstversorgung war er bereits auf die Nachbarinsel Rhodos verlegt worden, doch seine Angehörigen und er wünschten sich die Weiterbehandlung in Kattowitz. An einen Linienflug war aber noch für längere Zeit nicht zu denken, also beauftragte uns eine Freundin der Familie mit der Durchführung eines Ambulanzflugs.

Durch die Überprüfung der medizinischen Unterlagen stellten wir sicher, dass der Patient flugfähig ist. Nachdem dies geklärt war, teilten wir einen Ambulanzjet vom Typ Bombardier Learjet 35 für den Einsatz ein und trafen die letzten Vorbereitungen, um diesen Ambulanzflug schnell durchführen zu können. Sobald alles geklärt war, machte sich der Learjet 35 mit unserem Ärzteteam an Bord auf den Weg nach Rhodos.

Schnell und sicher nach Hause

Am Tag des Krankentransports stand unser Krankenwagen pünktlich am Krankenhaus von Rhodos bereit und holte den Patienten ab. Für seine Ehefrau hatten wir zeitgleich ein Taxi zum Flughafen organisiert. Am Rhodos International Airport wartete bereits unser Ambulanzjet und nahm den Patienten uns seine Frau an Bord. Kurz darauf startete der Learjet 35 in Richtung Polen. Jederzeit an der Seite des Patienten: unser versiertes medizinisches Team, welches sich ohne Unterbrechung um unseren erkrankten Fluggast kümmerte.

Nach etwas mehr als zwei Stunden Flugzeug landeten wir am Internationalen Flughafen von Kattowitz. Hier wartete schon ein weiterer Krankenwagen und brachte den Patienten auf direktem Weg in das aufnehmende Krankenhaus. Dank unserer aufmerksamen Fürsorge während des gesamten Transports konnten wir unseren Patienten dort wohlbehalten in die Obhut der polnischen Ärzte übergeben. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Genesungsweg.

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